Von 28. Mai bis 1. Juni haben wir uns wieder im Animal Training Center versammelt, um von den ATClerinnen und ihren Tieren zu lernen und unsere Trainingsskills zu verbessern. Im ersten Teil 2017 hat sich schon abgezeichnet, dass das eine Fortbildung der Extraklasse ist – und so auch dieses Jahr. 

Wir wurden am Vorabend des ersten Kurstages bei Cocktails und Steckerlbrot, sowie S’mores empfangen und mit einer Runde “PORTL” auf die kommenden Tage eingestimmt. Es war ultralustig!

Am Montag wurden die Tiere und mögliche Lernziele vorgestellt. Wir konnten unsere Wunschtiertrainingspartner nennen und wurden dann in Gruppen eingeteilt. Sehr zu meiner Freude konnte ich wieder mit den Tauben Dottie, Stripy und Golden arbeiten, mit denen ich schon im Vorjahr supercoole Freiflug-Übungen gemacht habe. Außerdem durfte ich mit den Weißkopfbüscheläffchen Fix und Gary, sowie dem Nutra Emmerich trainieren.

Animal Training Center - Welcome

Dienstag: Volle Kanne Training!

Mittwoch stand im Zeichen des “BE – Behavioral Enrichment” – wir haben für alle Tier unsere Hirne rauchen lassen und uns richtig tolle Beschäftigungsmöglichkeiten einfallen lassen. Fix und Gary haben einen Blütenstrauß zum Schnüffeln bekommen, sowie Erdbeer-Jello mit Mehlwürmern und einen Fummelbecher mit Heimchen. Für die Täubchen gabs ein Körnerbrett im Wasser (ganz schön wackelig!) und neue Zweige – und für die Nutrias haben wir aus dem nahegelegenen Bach etwas Bodengrund und Wurzeln herangeschafft, was sie super fanden und sich direkt auf unsere Mitbringsel gestürzt haben. Auch die dreigeteilte Schwimm-Hängematte mit Karottenstücken und ebenfalls viele coole neue Zweige hat für ordentlich Stimmung in den Tierbereichen gesorgt.

Abends gings dann zum Verein “Kleine Wildtiere in großer Not“, wo wir von der Chefin persönlich herumgeführt wurden und einen Einblick in die kräftezehrende Wildtierpflege bekommen haben. Und dann dürften wir sogar selbst ran an die Schnäble und haben die Station einige Zeit beim Füttern unterstützt. Ein tolles Erlebnis, von dem wir am nächsten Tag noch viel gesprochen haben.

Donnerstag stand wieder ganz im Zeichen des Trainings und abends gings dann auf das Streetfoodfestival im Graz, wo wir einer Trainingseinheit der Diabetikerinnenwarnhunde beiwohnen durften. Publikum hat sich natürlich schnell gebildet und die Hunde haben eine super Leistung bei einer Anzeige erbracht! Anschließend gabs für die Hunde eine Pause und wir haben uns noch eine Kleinigkeit gegönnt (eh klar, wenn man schon mal dort ist ;)).

Und plötzlich war’s schon wieder Freitag! Wir haben unsere Woche mit einer kommentierten Trainingseinheit beendet, bei der alle Teilnehmerinnen alle Trainings zu sehen bekamen. Die Täubchen haben eine super Leistung erbracht, das Trainingsziel mit Emmerich, dem Nutria, konnte ich auch erreichen. Der größte (Selbst-)Erkenntnis-Zugewinn hat bei Fix und Gary, den Weißbüschelkopfäffchen stattgefunden, wo wir mehr “Choice” in’s Training einbauen wollten und dann überrascht waren, wie schnell ein vollkommen neues Trainingssetting zum gewünschten Ergebnis geführt hat. Fix und Gary haben die Kordel von der Boxentüre ganz schnell mit großem Interesse inspiziert. Die Box selbst war keine große Herausforderung für sie.

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Abgerundet wurden die Trainingseinheiten von etlichen tollen Vorträgen, unter anderem “Kursgestaltung”, “Tiergestützte Therapie”, “die Zukunft der Tiertrainerinnen” und noch einigen mehr.

Die Woche war viel zu schnell vorbei, ich hätte noch einige Ideen für unser Training gehabt aber zum Glück ist ein dritter Teil für 2019 geplant, auf den ich mich schon sehr freue!

 

Für Herbst ist noch eine Teil-1-Trainingswoche geplant – schaut mal beim Animal Training Center vorbei!